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26.11.2009

Mit den Augen eines Erstis

Wissenschaftliches Arbeiten

Einen Essay schreiben – das klingt doch erst einmal nicht so schwer, dachte Niklas Flamang, Student der Nordamerikanistik. Doch die Gestaltung der ersten schriftlichen Leistung für die Uni entpuppte sich als gar nicht so einfach. Und so wurde beim Schreiben von gerade einmal zwei Seiten aus einer arroganten Gelassenheit fast schon Verzweiflung.

Albert Schleich - Fotolia.com



Kreatives Schreiben - gar kein Problem?
»Nächsten Freitag ist dann der Abgabetermin für eure Essays.« So hieß es am Freitag letzte Woche. Zwei Seiten sollten es werden – Zeilenabstand 1,5! »Lächerlich«, dachte ich. Hm, ja… Also schob ich die Arbeit einfach vor mir her. Ich schreibe schließlich gerne, auch, wenn ich dafür keine Note bekomme. Zugegeben, es ist schon etwas anderes, über Sachen zu schreiben, für die man sich interessiert – bei mir wären das dann im weitesten Sinn politische Themen – oder ob man etwas schreibt, weil man muss.

Aber ich hatte ja auch noch Wahlfreiheit, da mein Basismodul (Vorlesung plus Tutorium, beides mit Anwesenheitspflicht) »Understanding North America A« die Geschichte, Literatur und Kultur Nordamerikas umfasst. Innerhalb dieses Moduls müssen wir zu jedem der Bereiche einen Essay schreiben. Hierbei ist die Gewichtung gestaffelt: Der erste Essay zählt 5, der zweite 10, der dritte 15 Prozent der Endnote. Dass zu jedem Bereich ein Essay geschrieben werden muss, bedeutet natürlich, dass die Wahl des letzten Essays schon vorgegeben ist, ganz gleich, ob einem die Fragestellung liegt oder nicht. Das hat dann doch ein bisschen etwas von Glücksspiel – man wettet mit welchem Bereich man am Ende wohl am besten klar kommen wird. Bei mir ist das ganz klar Geschichte. Somit lief es auf Kultur oder Literatur hinaus: Hudson River School Paintings und Transzendentalismus vs. Puritaner-Literatur und die Werke der großen Post-Revolutions-Literaten Washington Irving und James Fenimore Cooper – hurra!

Der Autor: Nick Flamang, 1990 in Hamburg geboren, studiert im ersten Semester Nordamerikastudien und Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin.
Zu seiner Schulzeit war er Chefredakteur der Schülerzeitung 'Allees Klar!'. Neben seiner Tätigkeit für 'Studis Online' schreibt er für das studentische Campusmagazin an der FU 'Furios'.

Es mag ein eurozentristisches Vorurteil sein, aber mit der Literatur und Kultur der jungen Vereinigten Staaten ist es nicht sonderlich weit her. Sagt nicht sogar mein Kultur-Dozent immer, dass die Amerikaner unter einem »Cultural Inferiority Complex« litten?! Zu Recht, verdammt! Wo soll die auch auf einmal hergekommen sein, wenn man sich in den ersten Dekaden doch sowieso dauernd an die neuen Herrscher gewöhnen muss? Man gehört zu England, Frankreich, Spanien oder den Niederlanden und verbringt die Zeit entweder damit, sich für das auserwählte Volk zu halten (die Puritaner), massenweise Biberfelle nach Europa zu schiffen oder überall nach Gold und Silber zu suchen – ein Anspruch auf eine eigene Hochkultur ist da doch ein bisschen viel verlangt. Nun ja, ich kann allerdings nicht bestreiten, dass es nach der Amerikanischen Revolution nur 150 Jahre dauerte, bis die Vereinigten Staaten nicht nur wirtschaftliche und politische, sondern auch kulturelle Hegemonialmacht der Welt wurden. Also sollte man sich wohl auch mit der frühen amerikanischen Kultur und Literatur befassen.

Außerdem muss ich gestehen, dass Kultur und Literatur höchstwahrscheinlich nicht die Schwerpunkte meines Studiums werden; Geschichte, Politik- und Wirtschaftswissenschaft reizen mich schon deutlich mehr. Da diese Erkenntnis nicht erst gestern in mir heranreifte, hätte ich also eigentlich genug Zeit gehabt, mich mit den von mir weniger geliebten Themen zu befassen. Als großer Meister des Prokrastinierens (Aufschiebens) machte ich aber erst einmal was? Richtig, gar nichts. Und wenn dann doch ein bisschen Aktionismus in mir aufkam, wurde der gleich mit (vermeintlich) Wichtigerem außer Gefecht gesetzt. So ein Wochenende darf ja nicht ungenutzt bleiben. Und als das vorbei war, schrieb ich alles Mögliche, solange es nur nicht für die Uni war, und wenn es nichts mehr zu schreiben gab, war ich halt auf Bildungsdemos und schlug meinem schlechten Gewissen mit Musikhören ein Schnippchen. Aufsätze und Essays waren mir in der Schule schließlich nie sonderlich schwer gefallen. Wieso sollte das in der Uni mit einem Mal anders sein?

Wozu also hetzen, so eine Woche ist lang – dummerweise dachte ich das Dienstag noch immer, ungeachtet der Tatsache, dass die Hälfte meiner Zeit schon vergangen war. Immerhin setzte ich mich aber an meinen Einleitungssatz, naja, zumindest versuchte ich es. Tatsächlich stellte ich fest, dass es wohl eine gute Idee wäre, Washington Irvings »Rip Van Winkle« ein zweites Mal zu lesen. Diese Erkenntnis reichte aber aus irgendeinem Grund nicht dazu aus, mich am Dienstag oder wenigstens am Mittwoch diesem Werk zu widmen.

Albert Schleich - Fotolia.com



Nur blöd, wenn es dann doch hakt...
Und so saß ich am Donnerstag frustriert über einer der ersten Kurzgeschichten der Welt und ärgerte mich über meine von mir selbst als Ruhe und Gelassenheit missverstandene Arroganz. Besonders hilfreich war dieser Ärger bei der Arbeit jedoch auch nicht. Doch immerhin, es ließ sich alles ganz gut an: Ich entdeckte tolle Anspielungen auf die Amerikanische Revolution (ein Adler, der am Himmel kreist), das Lesen von Sekundärliteratur stellte sich nicht als martialische Höllenqual heraus und die Formulierung eines Einleitungssatzes fiel mir viel leichter als noch am Dienstag.

Also alles gut – dachte ich. Und ging dann erst einmal wieder zur Uni, Vollversammlung am Institut, Thema Bildungswoche. Hatte ich doch schon drei von fünf benötigten Absätzen mit ganz vielen tollen Ideen und außerdem, so viel Stress muss ich mir ja auch nicht machen. Schließlich war das bereits mehr als die Hälfte meines Essays, für den ich über eine Woche Zeit hatte, und der letzte Tag neigte sich noch nicht einmal dem Ende zu. Selbst eine Nachtschicht schien sich also vermeiden zu lassen. Dummerweise hatte ich etwas außer Acht gelassen. Nämlich warum ich mein Schreiben unterbrochen hatte: Mir leuchtete nicht so richtig ein, warum man ausgerechnet die Kyffhäusersage abwandeln muss, um den Prozess der amerikanischen Nationsbildung zu bewerten – angeblich schläft Friedrich I. Barbarossa mit seinen Getreuen im Kyffhäuserberg, um eines Tages zu erwachen und das Reich in ein neues Zeitalter der Herrlichkeit zu führen. Dummerweise verweisen aber sowohl Washington Irving selbst als auch meine Literaturdozentin auf diese Sage. Und tatsächlich ist »Rip Van Winkle« eindeutig eine Abwandlung der Sage. So fällt Rip Van Winkle in einer Höhle in den Catskill Mountains in einen zwanzigjährigen Zauberschlaf und verpasst somit die Amerikanische Revolution. Bei seiner Rückkehr ins Dorf rettet er aber kein Reich, ganz im Gegenteil: Er wird fast gelyncht, nachdem er sich als loyal zur Englischen Krone bezeichnet. Für mich hatte die Anlehnung "Rip Van Winkles" an die Kyffhäusersage vor allem eine Folge: vier Stunden frustrierter Arbeit – für einen Absatz! Befriedigendes Ergebnis? Fehlanzeige.

Fehlte nur noch ein Fazit, das meine supertolle, aufregende Eingangsthese untermauert. Also Bezug auf meinen restlichen Wisch genommen und versucht, halbwegs einleuchtend zusammenzufassen, dass Washington Irving ein Unterstützer der Amerikanischen Revolution war, jedoch vor dem Chaos warnte, in dem die junge Union zu versinken drohte. Jetzt bleibt mir nur noch die Hoffnung, dass das einem Menschen mit einem IQ von über 35 in irgendeiner Weise plausibel erscheint.

Albert Schleich - Fotolia.com



...bestimmt kommt irgendwann der Durchbruch.
Beim erneuten Lesen erscheint mir der Essay stellenweise wie ein durchschnittlicher Aufsatz eines Neuntklässlers. Ganz so schlimm wird er jedoch wohl nicht sein, zumindest dürften Neuntklässler sich noch nicht eingehender mit Analogien und literarischen Parabeln befasst haben. Außerdem behauptet jeder bei mir im Kurs, dass die Qualität des eigenen Essays in etwa jener von Pommes aus der Mikrowelle oder Schnitzel aus dem Toaster entspräche. Richtig glauben kann ich das nicht. Vor allem, wenn mir dann von zwei Nächten ohne Schlaf und vier Bänden Sekundärliteratur zu Hudson River School Paintings und Transzendentalismus erzählt wird. Für mich heißt es jetzt erst einmal Hoffen und Bangen. Alles mit einer 2 vor dem Komma dürfte zu spontanen Jubelanfällen meinerseits führen. Verdient wäre gefühlt irgendetwas zwischen 7 und 12. Ein bisschen Trost gibt es für mich dann aber doch: An meinen nächsten Essay werde ich ein bisschen ernsthafter herangehen. Wichtiger aber noch der Hinweis meiner Literaturdozentin: »Der Weg ist das Ziel«. Für mich dürfte es ein langer Weg werden…



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Bewerbungswiki

Anschreiben

AR

Das Anschreiben ist das Kernstück jeder Bewerbung: Es entscheidet den Ton, spiegelt die Motivation und verwebt Fakten und Argumentation gleichermaßen.

Prägnant bringt der Bewerber hier seine Motivation auf den Punkt. Er ist der Verkäufer der eigenen Arbeitskraft. Deswegen erzählt das Anschreiben den Lebenslauf nicht nach, sondern bringt das individuelle Leistungsprofil des Bewerbers auf den Punkt. Nach dem Motto: "Das kann ich – und darum bin ich der Richtige für diesen Job!"

"Texten Sie keinen Brief, sondern ein Briefing", rät der Bewerbungsberater Gerhard Winkler. Dafür reicht eine knappe Seite. Denn noch einmal: Das Anschreiben ist eine Leistungsbilanz mit einer knappen Selbstpräsentation und weder ein Essay noch ein Kurzroman.

Und das gehört rein:

1. Kontaktdaten: So einfach erreichen Sie mich!

Um die Kontaktdaten von der Anschrift abzuheben, gehören diese entweder in die Kopfzeile oder die rechte Seitenecke. Die aktuellen Kontaktdaten enthalten: Den Namen – die Anschrift – eine seriös wirkende E-Mail-Adresse – Telefonnummern (Festnetz und Mobil).

2. Anschrift: Korrekt und zielgerichtet

Hier ist die vollständige Anschrift der Firma, eventuell mit Verweis auf die Abteilung, in der sich der Ansprechpartner (Anrede) befindet, zu nennen. Zum Beispiel:

Deutsches Komitee für UNICEF e.V. (Hier die offizielle Unternehmens-Schreibweise recherchieren, z.B. in der Stellenausschreibung)
Anita Schmidt
Personalabteilung
Höninger Weg 104
50969 Köln

3. Betreff und Datum: Bezug und Aktualität

Personaler erhalten oft hunderte Bewerbungen für unterschiedlichste Stellen: Eine gefettete und eventuell durch eine größere Schrift hervorgehobene Betreffzeile ermöglicht einen schnellen Überblick, um welche Bewerbung es sich handelt. Bei der Stellen-Formulierung kann man sich einfach an der Ausschreibung orientieren.

Einen Absatz nach der Betreffzeile folgen rechtsbündig der Ort und das aktuelle Datum, zum Beispiel so:

BEWERBUNG ALS WISSENSCHAFTLICHER MITARBEITER (KENNZIFFER 3052 W)

                                                                                                         Köln, den 1. Februar 2014

4. Anrede: "Sie kenn' ich doch!"

Engagement zeigt, wer im Vorfeld mit dem Adressaten telefoniert hat. Sollte das nicht der Fall sein, muss zumindest der korrekte Ansprechpartner recherchiert werden, um das relativ anonym wirkende "Sehr geehrte Damen und Herren" zu vermeiden. Angebracht ist übrigens nach wie vor der Klassiker: "Sehr geehrter" bzw. "Sehr geehrte".

Bei Bewerbungen im wissenschaftlichen Umfeld sollten auch die akademischen Titel an dieser Stelle genannt werden: "Sehr geehrte Frau Dr. Welling". Nach der offiziellen Anrede folgt ein Komma, ein Abstand und der erste Satz (mit Kleinschreibung des ersten Wortes, wenn es sich nicht um ein Substantiv handelt).

5. Richtig einsteigen: Phrasen streichen – Knallerargument betonen!

Der erste Satz muss prägnant sein, Spannung und Neugier erzeugen. Er ist der Köder, der den Leser in den Text zieht: Hier muss die Balance zwischen Arroganz und Selbstbewusstsein, zwischen aufgesetzt und authentisch, zwischen heuchlerisch und begeistert stimmen. Personaler haben ein feines Gespür für aufgeblasene Selbstmarketings-Kampagnen oder platte Lobeshymnen über den Traumarbeitgeber. Der erste Satz beantwortet folgende Frage: Was kann ich und warum bin ich der ideale Kandidat für die ausgeschriebene Stelle?

"Mit großem Interesse habe ich Ihre Ausschreibung zur Kenntnis genommen..." oder  "Hiermit bewerbe ich mich..." – so sollte ein gutes Einschreiben nicht beginnen. Phrasen dieser Art wecken aufgrund ihrer stereotypen Formelhaftigkeit kein Interesse, sie haben keinen Aussagewert und wirken affektiert. Diese Einfallslosigkeit kann im schlimmsten Fall sogar dazu führen, dass die gesamte Bewerbung im Papierkorb landet.

Der erste Satz ist individualisiert und auf die Stelle bezogen. Er sollte folgende Fragen überzeugend beantworten: Warum dieses Unternehmen? Wo liegen Ihre Qualifikation und Ihr Mehrwert? Diese Einleitung kann und sollte auf einen Satz reduziert werden. Beachten Sie dabei: Unbelegtes Eigenlob klingt unseriös, ebenso Lobeshymnen über den künftigen Wunsch-Arbeitgeber.


»»» Mit Überzeugungskraft einsteigen – das ist wünschenswert. Bei der Bewerbung müssen Sie sehr genau auf die Stellenbeschreibung eingehen und keine vorgefertigten Muster verwenden, die Sie bei Bedarf aus der Schublade ziehen. Suchen Sie sich daher den besten Job aus – aus den handverlesenen Angeboten der JobAgenten von karriere.de.
      

Anne Koschik
ist bei karriere.de Expertin für Jobs und Gehälter 


6. Haupttext: Überzeugende Belege

Nachdem der Köder ausgeworfen ist, werden nun in ein bis zwei Absätzen anhand von Praxisbeispielen die Schlüsselkompetenzen herausgearbeitet. Personaler wollen nicht vorgeführt bekommen, wie raffiniert ein Bewerber sich verkaufen kann, sondern sie suchen nach faktengefütterten Argumenten für ihre Entscheidungsgrundlage: deswegen mit den stärksten Argumenten starten, die für den Job erforderlichen Job- und Lernleistungen und die Passung zum Unternehmen herausarbeiten! Nutzen Sie dabei starke und dynamische Verben, bevorzugen Sie einfache Hauptsätze und belegen Sie Ihre Aussagen mit Praxisbeispielen. Also nicht: "Ich bin teamfähig", sondern "Durch die Leitung der Uni-Theatergruppe stärkte ich meine Teamfähigkeit" oder "Mein organisatorisches und kommunikatives Geschick stärkte ich…".

Ein gutes Anschreiben bezieht sich auf die wichtigsten Ankerpunkte der beruflichen Biografie, ein herausragendes Anschreiben bringt diese jedoch immer in Bezug zur ausgeschriebenen Stelle: Berufseinsteiger betonen alle in Ausbildung, Praktika, Diplomarbeit oder Freizeit gesammelten Erfahrungen, die für das gesuchte Profil relevant sind. Berufserfahrene schöpfen dagegen aus der Praxis.

Die >>> formale Gestaltung ist auch im Anschreiben streng einzuhalten: Die einzelnen Elemente (Einleitung, Hauptteil, Schluss) sind durch Absätze strukturiert. Das Layout ist übersichtlich und ansprechend. Die Schriftart- und Größe (z.B. Arial in Schriftgröße 11 Pt.) orientiert sich an den gängigen Normen, ist klar, nicht zu klein und lesefreundlich. Ein absolutes Tabu sind Flüchtigkeitsfehler. Die korrekte Schreibweise, Grammatik und Kommasetzung sind unerlässlich. Die meisten Personaler sortieren Bewerber nach zwei bis drei Fehlern direkt aus – deswegen sollte das Anschreiben immer inhaltlich, stilistisch und formal gegengelesen werden. Sollten Sie nicht alle Informationen unterbringen können – gibt es auch die Möglichkeit, eine so genannte >>> Dritte Seite anzubieten.

7. Schluss: Positiver Ausklang

Mit einem zusammenfassenden Fazit kann der Bewerber positiv im Gedächtnis bleiben: Im Schlussteil des Anschreibens machen Sie deutlich, dass Sie sich auf ein persönliches Gespräch freuen, und beantworten – wenn dies in der Stellenanzeige gefragt ist – die Fragen, ab wann Sie anfangen könnten und welches Gehalt Sie sich vorstellen. Zeigen Sie, dass Sie Ihren Wert kennen, indem sie die branchenüblichen Gehaltszahlen angeben und eine Spannbreite (z.B. 35.000 bis 40.000 Euro) anbieten, die als Basis für weitere Verhandlungen dient.

8. Unterschrift: Dafür stehe ich mit meinem Namen!

Die handschriftliche Unterschrift ist eine Formalie, die den Namen entweder vollständig ersetzen kann oder zwischen die Abschiedsfloskel und den getippten Namen gesetzt wird. Die Unterschrift sollte im besten Fall mit einem schönen Füller in blauer oder auch schwarzer Tinte geschrieben werden. Heutzutage ist aber auch eine Unterschrift mit dem Kugelschreiber akzeptabel. Bei der >>> Online-Bewerbung ist darauf zu achten, dass die eingescannte Unterschrift als Grafik in das Dokument gesetzt wird und auch nach dem Ausdrucken gut lesbar ist.

Dieser Artikel ist erschienen am 12.02.2014

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